Wir schreiben das Jahr 2021, es ist immer noch Lockdown. Und während alle Welt den Kopf in den Sand steckt, Werbebudgets einbrechen und ganze Jahrespläne verschoben werden, verhalten sich viele Unternehmen so, als ob die Leute nichts mehr kaufen würden.

Wieso das eigentlich?

Wir machen das Gegenteil. Wir trauen uns, gehen raus und helfen einem neuen Kunden, in genau diese Lücke zu stoßen. Angestoßen von einem der besten Werbe-Experten Ungarns, der nun gemeinsam mit uns auch in Deutschland für Furore sorgt. Neue Wege der Kommunikation, über Ländergrenzen hinweg? Da ist er bei pioneer communications ja genau bei den Richtigen gelandet.

Im Call mit unserem Managing Partner Benedict Rehbein erklärt Tamás Barna von REPUBLIC im Auftrag für CHERRISK, warum Werben vielleicht gerade während einer Pandemie wichtig ist – und welche Werte die Krise aus ihm herausgekitzelt hat:

Tamás Barna

ist Gründer und Geschäftsführer von Ungarns führender Werbeagentur REPUBLIC. Gemeinsam mit der deutschen Partneragentur pioneer communications hat er seinen Kunden CHERRISK in Deutschland positioniert und nutzt die Corona-Zeit, um aktiv für Vertrauen, Sicherheit und die etwas anderen Ansätze zu werben. Der Familienvater hat gelernt, um die Ecke zu denken. Er feiert Erfolge, indem er Dinge zu Unzeiten tut und dann mit Aktionen beginnt, wenn andere abwarten. Vielleicht hat er deshalb auch seinem Kunden CHERRISK genau jetzt den Start in Deutschland empfohlen – mitten in der Corona Pandemie und in Zeiten größter Unsicherheit.

Du wirbst in Corona-Zeiten für mehr statt weniger Werbung. Woher nimmst Du deinen Mut?

Wieso sollte in der Pandemiezeit keiner mehr Produkte kaufen? Wieso sollte Werbung weniger wirksam sein? Gerade dann, wenn es drunter und drüber geht, prägen sich Bilder tief ein. Das war und ist keine Frage des Mutes, sondern der strategisch richtige Zeitpunkt. 

Aber die Leute gehen doch weniger auf die Straße? Viele Werber haben vergangenes Jahr ihre Aktivitäten massiv zurückgefahren.

Ja, vielleicht wird ein Billboard weniger oft gesehen. Aber die Leute zuhause haben ja nicht geschlafen, die sind im Gegenteil viel mehr „draußen“, im Internet, bilden sich weiter, lesen Blogs und konsumieren Medien. Es ist eine super Zeit, um eine Marke neu aufzuladen.

Du hast Euren Kunden CHERRISK überzeugt, in Deutschland zu starten. Eine digitale Versicherung, in dieser Zeit? Bist Du wahnsinnig?

Wahnsinnig überzeugt vielleicht. CHERRISK ist ein schlankes, flexibles Versicherungsmodell. Die Nutzer sammeln Cherries für „gutes Benehmen“: Wenn sie zu Fuß gehen oder das Rad nehmen, oder wenn sie das Handy beim Fahren nicht benutzen, dann wird das belohnt. Und wenn so ein Modell mit dem Jahresbeginn einhergeht und man die derzeitige Verunsicherung der Menschen bedenkt, dann ist eine Versicherung doch genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Wie willst Du die Leute aus der Ferne überzeugen?

Da kommt wieder das Digitale ins Spiel: Wir können auch aus Ungarn heraus die Maßnahmen erdenken, ausspielen und überarbeiten. Für die Kommunikation in Deutschland arbeiten wir mit euch zusammen und stimmen uns eng ab – rein virtuell, versteht sich. Und so hilft uns Corona auch ein bisschen, die Grenzen zu überwinden und ein Erfolgsmodell aus Ungarn nach Deutschland zu transferieren.

Also nochmal gegen den Trend? 

Wenn man so will ist das eine Marotte von mir. Für CHERRISK hat sich der Mut bislang ausgezahlt, der Start in Deutschland war sehr erfolgreich. Und ich bin auch zufrieden – einen Marken-Launch in Pandemiezeiten hatte ich auch noch nicht auf meiner Liste.

Wie wir als Agentur mit unserem Kunden beim Spazieren gehen und Fahrrad fahren mit 43.000 virtuellen Kirschen die Organisation Timmi To Help e.V.  unterstützen konnten, erfahrt ihr in unserem Blogpost: Virtuelle Kirschen für ein besseres Miteinander