„Unterm Strich zeigen sich in der Analyse interessante Takeaways, die sich mitunter schnell umsetzen lassen. Aber manchmal sind eben auch breitere Fahrradstreifen ein Großprojekt.“
Benedict Rehbein, Managing Partner pioneer communications

Wir haben gelernt zu teilen…

…egal, ob E-Scooter, Autos oder Fahrräder: Das Sharing-Konzept ist bekannt, aber für manche Menschen immer noch neu – so auch teilweise die Anbieter. Deshalb braucht es immer wieder Kommunikation, um Marken zu verbreiten und den Mobilitätswandel aktiv zu gestalten.

Wir haben die öffentliche Wahrnehmung und den kommunikativen Auftritt der wichtigsten Shared Mobility Anbieter im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen. Zudem haben wir Herausforderungen und Chancen untersucht, sowie Fixes formuliert. Lesen Sie jetzt, wie Lime, Uber, Share Now, CleverShuttle, Nextbike, FreeNow und UfoDrive dabei abschneiden – in unserem kostenlosen Media Check: Shared Mobility (PDF-Dokument, 27 Seiten).

CleverShuttle – lautlose Zukunft nur in Düsseldorf und Leipzig?

„COVID-19 ist in der Presselandschaft aktuell allgegenwärtig. Umso auffälliger ist es, dass CleverShuttle eher zurückhaltend ruhig zum Thema informiert. Bis auf die Kommunikation aktueller Vorsichtsmaßnahmen im Pressebereich finden sich im Blog oder auf den sozialen Kanälen nur wenig Hinweise zur Thematik. Keine Interviews, keine großen Statements. Die Berichterstattung zum Unternehmen dominieren eher der Sparkurs der Deutschen Bahn und der damit kolportierte Rückzug von CleverShuttle aus den meisten Städten – Düsseldorf und Leipzig ausgenommen.

In der öffentlichen Ansprache ist jedoch Luft nach oben. CleverShuttle muss an sich arbeiten. Das zeigen insbesondere zahlreiche negative Kommentare und schlechte Bewertungen auf den digitalen Plattformen.“

Nextbike – das Momentum richtig genutzt?

„Mit zwei bis drei Pressemitteilungen im Monat erzielt Nextbike ein gutes Medienecho. Thematisch sind dies überwiegend Unternehmensinformationen, die den Ausbau der Fahrradflotte thematisieren oder erste Zahlen und erfolgreiche Kooperationen in den Mittelpunkt rücken. So weit, so unaufregend. Ergänzend platziert das Unternehmen Advertorials, die einen etwas persönlicheren Blick auf die Menschen hinter den Fahrrädern werfen. Insgesamt ist die Berichterstattung meist neutral und durchaus positiv.

Viele Beschwerden auf Online-Kanälen beziehen sich auf Fehlfunktionen von Fahrrädern. Einige User äußern, es sei manchmal schwierig, die Abstellstationen von Nextbike zu finden und sie hätten Probleme mit der App bzw. mit überhöhten Gebühren. Die meisten Kunden von Nextbike sind jedoch zufrieden damit, wie der Kundendienst mit Beschwerden umgeht.“

Lime – mit vollen Akkus in den Startlöchern?

„Um sich von Mitbewerbern abzuheben, ist der reine Preiskampf allein eine schlechte Wahl. Vielmehr geht es darum, auch im pandemiebedingten Krisenmodus weiterhin Trends zu erkennen, Nachhaltigkeits- und Umweltthemen aufzugreifen und auf den Wert von E-Scootern für die Nutzer*innen im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu fokussieren. Vermeintliche Tabuthemen darf es hierbei nicht geben. Vor diesem Hintergrund sind die Kommunikationsaktivitäten von Lime durchaus stimmig. In der Ansprache setzt das Unternehmen gezielt auf Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und die zentralen Mobilitätsbedürfnisse seiner Kund*innen, wie etwa in Gestalt des Videos „Five ways Lime is working on sustainability“ oder den „How to lime“-Verhaltensregeln.

Hygienetipps und -vorkehrungen in Zeiten von Corona finden sich in Presseinterviews und auf der Webseite ebenso wie Antworten auf genutzte regenerative Energie, die Lebenszeit und verwendeten Materialien der E-Scooter oder die Vorteile einer Verkehrswende mit geringeren CO2-Emissionen.“

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