BUND e.V.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.) ist einer der großen Umweltverbände in Deutschland und wird von mehr als 650.000 Menschen unterstützt. Bundesweit gibt es über 2.000 ehrenamtliche BUND-Gruppen, die direkt in ihrer Region die Themen anpacken, die dort wichtig sind.

 

Der Umweltverband engagiert sich für die Pflege von Naturschutzflächen, mobilisiert gegen Massentierhaltungsanlagen und leistet wichtige Aufklärungsarbeit. Ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, Klimaschutz, Ausbau regenerativer Energien, Schutz bedrohter Arten, des Waldes und des Wassers sind zentrale Themen. Mehr Infos zum BUND finden Sie hier Sie hier.

SOKO Gartenschläfer – Video-Spurensuche

Der Gartenschläfer ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers. Ursprünglich war er in weiten Teilen Europas beheimatet. Doch seine Bestände gehen drastisch zurück – und niemand weiß, warum! Der BUND, die Uni Gießen und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung begeben sich deshalb auf Spurensuche nach der Schlafmaus mit der „Zorro-Maske“.

Seit 2019 unterstützt pioneer communications dieses Projekt im Bereich Kommunikationsstrategie, Content Creation und Umsetzung. Wir kreierten zunächst Videomaterial vom Gartenschläfer in seinem Lebensraum – Plantagen und Streuobstwiesen – und stellten es dem BUND für seine Medienansprache bereit. Zudem konzipierten und realisieren wir nun die achtteilige Social Media-Videoserie „SOKO Gartenschläfer“, um mit Hilfe der Online-Community den Vermisstenfall um „Gustav G.“ zu lösen.

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Mission

Ein großer Teil des weltweiten Gartenschläfer-Bestandes lebt heute in Deutschland. Nach der „Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ (BMU) hat unser Land eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Art. Der Gartenschläfer ist eine sogenannte Verantwortungsart. Doch auch aus vielen Regionen in Deutschland werden zum Teil drastische Bestandsrückgänge gemeldet.

Ziel unserer Social Media-Videoserie ist es, sympathisch ansprechend und emotional auf das Thema aufmerksam zu machen. Hierbei adaptieren wir den Stil von „Aktenzeichen XY… ungelöst“ mit dem Fortsetzungsformat. Zum einen ließ sich hierüber die Dramatik der Bedrohung transportieren sowie Wissen faktisch vermitteln. Zum anderen schaffen wir aktiv ein Bewusstsein für die biologische Vielfalt. Gleichzeitig wird die Community motiviert und aktiviert, indem wir den Mitmachcharakter bei der Suche betonten.

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Umsetzung

In einer Social Media-Videoserie rollen wir einen Vermisstenfall auf. Die Episodenclips erzeugen eine gewisse Dramatik, Bedrohlichkeit und Spannung. Sie nehmen die Zuschauer*innen mit auf eine Spurensuche, die sich dem Fall und dessen Lösung mit Hinweisen, ersten Indizien, Tonaufnahmen, Verdächtigen und möglichen „Tatorten“ nähert.

Der Erzählstil erlaubte es, Fotofallenbilder und schwarz-weiß-Nachtvideos zu nutzen. Es kommt ein Mix aus realweltlichen Bildern und animierten, gezeichneten Figuren, Grafiken und Schaubildern zum Einsatz. Die Serie nutzt das Mittel der Indizien zur Aktivierung der Zuschauer*innen, sich aktiv an der Suche zu beteiligen. Die Serie schloss mit einem halboffenen Ende ab, das zur Einsendung weiterer Hinweise auffordert – á la „Aktenzeichen XY… ungelöst“.

Die Story bedurfte eines getimten Zusammenspiels mit einer Landingpage, auf der die einzelnen Episoden und weiterführenden Texte/Hinweise untergebracht wurden. Über eine spezielle Meldestelle können alle Hinweisgeber*innen ihre Sichtungen schnell registrieren lassen. Die übergeordnete Projekt-Website www.gartenschläfer.de liefert weitere Hintergrundinfos zum Fall und dem Leben von „Gustav G.“.

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Evaluation

Bereits zwei Tage nach Ausstrahlung der ersten SOKO-Folge gab es über 2.000 Meldungen bzw. Sichtungen. Die Teilnahmebereitschaft bei der Spurensuche über Social Media (Instagram und Facebook) war enorm. Die Videoserie wurde in den sozialen Medien seitdem tausendfach angeschaut, mit „gefällt mir“ markiert und geteilt. Für den Gartenschläfer, den BUND e.V., den Mitstreitern im Umweltprojekt und uns ein toller Erfolg.

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