Von der Analyse bis zur Verbreitung kostengünstig und zielgruppenorientiert arbeiten: An Videos geht in der Unternehmenskommunikation heute und künftig kein Weg vorbei: Laut einer aktuelle ARD/ZDF-Studie haben YouTube und Co. bei den jungen Menschen bereits das Fernsehen überholt. Mit welchen Mitteln der Videoauftritt gelingt und wie Reichweite effizient aufgebaut werden kann, zeigen wir in 5 Tipps.

1. Analyse

Führen Sie eine Nullmessung durch, um Ihre aktuelle und die potenzielle Reichweite sowie erfolgversprechende Themen zu ermitteln. Dabei helfen die eigenen Daten, aber auch Tools wie Google Trends, die YouTube Suche (oder andere Suchmaschinen) und AnswerThePublic. Zusätzlich können bezahlte Tools benutzt werden. Untersuchen Sie Reichweite, Kanäle, Zielgruppen, Meinungsführer und Interaktionen.

2. Optimierung

Bereiten Sie alle Kanäle für geplante Videokampagnen vor. Sie sollten inhaltlich gepflegt und technisch einwandfrei aufgestellt sein. Für den Videotitel empfiehlt es sich, das wichtigste Keyword zu integrieren. Machen Sie sich zusätzliche Gedanken zum Dateinamen, der Videobeschreibung, den Tags, Thumbnail, Länderspezifikationen, Untertitel, Videoeinblendungen (Cards) und Playlistfunktionen – damit Ihr Video besser gefunden wird. Außerdem: Überlegen Sie sich, wie oder wohin die Zuschauer nach dem Video geführt werden sollen – auf eine Landingpage? Zu Ihrem nächsten Video?

3. Content

Fixieren Sie Ihr Content-Versprechen. Nach der Analyse stellt sich heraus, welche Themen gerade gefragt sind und auch bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen. Denken Sie also darüber nach, welche Themen Sie aus diesem erfolgversprechenden Spektrum anbieten können und in welchen Formaten Sie diese präsentieren möchten. Veröffentlichen Sie Videos regelmäßig und zu den besten Zeitpunkten – auch hier helfen wieder die Analyseergebnisse. Gehen Sie zudem Co-Produktionen mit anderen Marken, Absendern oder auch Ihrer Zielgruppe/Community (User Generated Content) ein, um mehr Reichweite zu erhalten. Der wichtigste Tipp zum Inhalt lautet aber: Seien Sie authentisch!

4. Distribution

Verbreiten Sie Ihre Inhalte über verschiedene Kanäle und den Kanal-eigenen Mechaniken wie Sponsored Content, Hashtags, Kommentare, Teilen, Liken, Influencer, Umfrage, Teaser, Gruppen, Challenges, Gewinnspiele). Testen Sie die Verbreitung in den Bereichen Owned, Earned und Paid Media. (Selbst das viralste Video braucht zur Anfangsveröffentlichung einen kleinen Anschub via Paid-Kampagne.) Planen Sie die Videokampagnen in drei Phasen – Pre-Buzz, Buzz und Post-Buzz – die Sie mit verschiedenen Inhalten und Erwartungen füllen. Ein Video kann beispielsweise angeteasert und auszugsweise vor der eigentlichen Veröffentlichung, dem großen Buzz, gezeigt werden. YouTube bietet mittlerweile eine Premieren-Funktion an, damit die Community dem Upload entgegenfiebern kann. Auch nach dem Buzz sollte etwas passieren. Zum Beispiel können Sie die Zielgruppe mit dem Video zum Handeln auffordern. Was dann passiert müssen Sie im Post-Buzz begleiten und moderieren.

 

5. Tracking

Nach der Analyse und der Umsetzung ist vor der Analyse: Versuchen Sie alles zu tracken, was sinnvoll ist – um ihre Videokampagnen das nächste Mal noch besser umzusetzen. Im Content-Bereich geht es um die Fragen: Wie hoch ist die Reichweite, das Engagement und die Nutzerbindung? Bezüglich der Awareness kommt es darauf an: Wie verändert sich die Marken-Bekanntheit in der Zielgruppe? Gibt es verpasste Potenziale? Wie verhält sich das Suchvolumen zur Marke? In Sachen Dialog interessiert am meisten: Wo wird über Ihre Videos gesprochen? Wer spricht über sie? Können Sie eine Community aufbauen? Alle Trackingdaten dienen wiederum der Analyse unter Punkt 1, sodass sich ein wiederkehrender Kreislauf von Analyse, Planung und Umsetzung ergibt.

Case: Wie wir der französischen Suchmaschine Qwant in Deutschland zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen, erfahren Sie hier im Case. Bestandteil ist unter anderem ein animiertes Erklärvideo, das sich um Privatsphäre im Netz dreht.

 

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